Drei Unikate sind die Stars der Essen Motor Show

Ein Pickup mit 4.000 PS und ein preisgekrönter Lowrider überraschen die Fans

mbh20161122-087Sie ist das Festival unter den Automobilmessen: Autofreunde und Tuning-Fans aus ganz Europa strömen vom 26. November bis zum 4. Dezember (25. November: Preview Day) zur Essen Motor Show. Neben den Auftritten der großen Hersteller und Händler überraschen in diesem Jahr drei neue Crazy Cars aus den USA die Besucher in Halle 10 der Messe Essen. Mit dabei: ein Pickup mit 4.000 PS auf der offenen Ladefläche von Gordon Tronson aus Nevada. Im besten Sinne verrückt sind auch der preisgekrönte Lowrider Spirit Runner und der Oklahoma Willy: ein VW-Pickup mit Jet-Motor als Antrieb.

 

img_8927Er hat die Show-Car-Szene wieder überrascht: der gebürtige Neuseeländer Gordon Tronson, der aber seit Jahrzehnten in der Nähe von Las Vegas im US-Staat Nevada zu Hause ist. Mit dem Equadoline präsentiert der Spezialist für Show Cars und Hot Rods einen insgesamt 4.000 PS starken Pickup, der von vier aufgeladenen Ford-V8-4,6-Liter-Motoren gepowert wird. Basis ist ein Ford Ecoline Pickup aus dem Jahr 1962, den Tronson unter anderem mit einem 150 Liter fassenden Kraftstoff-Tank ausgestattet hat.

 

Spirit Runner Lowrider: „Oldie“ Chevy Monte Carlo als Blickfang

 

mbh20161122-095Brandon Gonzalez aus Phoenix im US-Staat Arizona ist Mitglied des Imperial Car Club, des ältesten, berühmtesten und angesehensten Klubs in der Lowrider-Szene und leitet die Sektion Phoenix. Sein Spirit Runner hat im Laufe der Jahre viele Preise gewonnen. Basis ist ein Chevrolet Monte Carlo aus dem Jahr 1974, den Gonzalez in den letzten zehn Jahren kontinuierlich immer weiter modifiziert hat, angefangen mit der einmaligen Lackierung über den Chevrolet V8-5,7-Liter-Motor und den komplett erneuerten Innenraum bis hin zur Hydraulik-Anlage.

 

mbh20161122-093Auch der Brite Perry Watkins hat schon oft für ausgefallene Gefährte gesorgt. So baute er das niedrigste Auto (48,26 cm), das je für den Straßenverkehr zugelassen wurde, und einen fahrbaren Esstisch. Beide waren auf der Essen Motor Show zu sehen. Sein neuester Coup ist ein VW Pickup aus dem Jahr 1958, den er komplett renoviert und mit einem Rolls-Royce-Viper535-Jet-Motor ausgestattet hat, der 5.000 PS leistet. Theoretisch könnte das Auto 430 km/h fahren. Der praktische Beweis steht noch aus.

 

 

 

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Essen Motor Show zeigt Highlights des Automobil – Designs

Ausstellung mit Fahrzeugen von David Brown Automotive und Italdesign Giugiaro

mbh20161122-016Beim Kauf eines Fahrzeugs ist das Design eines der wichtigsten Auswahlkriterien: Funktional, ergonomisch und ästhetisch soll es sein. Auf der Essen Motor Show erwarten die Besucher vom 26. November bis zum 4. Dezember (25. November: Preview Day) in Halle 3 mehrere Kreationen weltbekannter Automobil-Designer. Manche der Concept Cars, Prototypen und Studien haben das Zeug zum Trendsetter in der Geschichte des Automobilbaus. In diesem Jahr dabei: David Brown Automotive, Halcón SuperSport, Italdesign Giugiaro, Rinspeed und Zagato – ZED Milano.

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung steht unter anderem der Speedback GT, das erste Auto aus der Manufaktur David Brown Automotive im mittelenglischen Coventry. Von ihm sollen maximal 100 Exemplare gebaut werden. Der Preis beträgt 495.000 britische Pfund. Ziel des Firmengründers David Brown war es bei dem Design, die 1960er-Jahre wieder aufleben zu lassen. Und das Auto erinnert in der Tat sehr an den berühmten Aston Martin DB5, den James Bond in mehreren Filmen fuhr. Die Technik des Speedback GT basiert auf dem Jaguar XKR, dessen 5,0-Liter-V8-Kompressor 510 PS leistet. Optisch haben die Designer der Manufaktur einen klassischen, britischen GT erschaffen.mbh20161122-019

Giugiaro Parcour: Concept Car in neuem Outfit

mbh20161122-039Das Concept Car Parcour von Italdesign Giugiaro hat ein neues Outfit erhalten. Zum Gran Premio Valentino in Turin Anfang Juni hatte die weltbekannte Design-Firma einen Wettbewerb ausgeschrieben, in dem die beste Lackierung gesucht wurde. Unter den hundert Teilnehmern aus aller Welt gewann der Italiener Enrico Guidi. Das Ergebnis steht auf der Essen Motor Show. Der Parcour ist ein zweisitziges Concept Car mit Allradantrieb, Schmetterlingstüren aus Kohlefaser und einem 550 PS starken 5,2-Liter-Lamborghini-V10-Heck-Mittelmotor. Auffallend vor allem: Anstelle von Außenspiegeln weist der Parcour auf dem oberen Türrahmen im Schnittpunkt mit der A-Säule zwei Kameras auf. Markant ist außerdem das Heckdesign mit einer Glashaube, die freie Sicht auf den Motor gewährt.

mbh20161122-0012014 gründete sich das Unternehmen Halcón SuperSport in Frankfurt am Main, mit dem Ziel „ein Auto ganz nach eigenen Vorstellungen“ zu realisieren. Das Ergebnis ist der Falcarto – der Supersportwagen soll in 15 Exemplaren in Handarbeit hergestellt werden, wobei Halcón SuperSport individuelle Wünsche der Kunden berücksichtigt. Der Sportwagen verfügt über einen getunten 3,8-Liter-V6-Twin-Turbo-Motor von Nissan. Wie überhaupt die Plattform des Nissan 370Z als Basis gedient hat, wobei die Designer die Front- und Heckpartie vollständig überarbeitet und durch den Einsatz von Kohlefaser erleichtert haben.

Mostro Zagato powered by Maserati

Mit dem neuen Mostro Zagato powered by Maserati erinnert Zagato an den Maserati 450S, der für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1957 mit einer Spezial-Karosse versehen wurde. Dabei legten die italienischen Designer größten Wert auf optimale Aerodynamik, denn Leistung hatte der 450S mit über 400 PS aus einem 4,5-V8-Liter-Motor genug. Stirling Moss und Harry Schell fuhren den 320 km/h schnellen, von den Fans wegen seiner Kraft und seines Sounds „Monster“ genannten Boliden. Von dem neuen Mostro Zagato powered by Maserati sind fünf Exemplare vorgesehen.

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Odums Atem zu lang für Phoenix Hagen

ODUMS ATEM ZU LANG FÜR PHOENIX HAGEN

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Emotional waren die Szenen nach der Schlusssirene, als die Fans die Spieler von Phoenix Hagen minutenlang bejubelten. Das ließ fast vergessen machen, dass die Partie gegen s.Oliver Würzburg am 7. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga mit 89:99 (47:34) verloren wurde. Die 3.062 Zuschauer in der Arena am Ischeland honorierten die gerade in der ersten Halbzeit eindrucksvolle Leistung der Feuervögel. Nach einem furiosen Beginn hielten die Feuervögel den Gästen in der zweiten Hälfte jedoch nicht mehr stand.

Das Personal:

Phoenix Hagen begann mit David Bell, Chris Hass, David Godbold, Owen Klassen und Trent Plaisted. Jonas Grof kehrte nach einer Sprunggelenksverletzung zurück. Weiter passen mussten dagegen Richie Williams (Oberschenkelverletzung) und Julian Jasinski (Knieprobleme). Für s.Oliver Würzburg starteten Jake Odum, Vladimir Mihailovic, Lamonte Ulmer, Maximilian Ugrai und Brendan Lane. Verletzt fehlten Sebastian Betz und Marshawn Powell.

Der Spielverlauf:

Einen besseren Start hätten sich die lautstarken Phoenix-Fans nicht wünschen können: Die Feuervögel trafen aus allen Lagen und erreichten nach Bells Dreier zum 12:1 (4.) früh eine zweistellige Führung. Auch in der Defense stand Hagen wie eine Festung – die Gäste benötigten mehr als drei Minuten für ihren ersten Treffer aus dem Feld. Insbesondere mit Distanztreffern von Bell und Hass dominierte Phoenix das erste Viertel, das mit 24:16 endete.

Zwar verkürzte Würzburg kurzzeitig auf fünf Punkte. In einer positiv hitzigen Atmosphäre erkämpften sich die Feuervögel aber schnell wieder einen hohen Vorsprung. Die Center Trent Plaisted zum 28:21 (12.) und Marcel Keßen zum 32:22 (14.) punkteten direkt unter dem Korb. Ihre Dreierstärke spielten die Gastgeber zudem weiter aus. Zwischenresultat:

ein komfortables 47:34 zur Pause.

Das muntere Dreier-Schießen ging weiter: Hagens Chris Hass traf erst zum

50:36 (22.) und kurz darauf zum 53:40 (23.). Die folgende Phase war schwierig für die Feuervögel. In der Offense fanden sie kaum mehr ein Durchkommen, Würzburg kam bis auf 56:55 heran (27.). Per Freiwurf besorgte Odum seinem Team dann auch die erste Führung der Partie (28.).

Bis Viertelende erhöhten die Gäste auf 61:66.

Spätestens nach dem 61:70 (31.) wurden die Feuervögel von Gejagten zu Jägern – eine zusätzliche Motivation. Das Center-Duo Plaisted und Klassen sowie Bell per And One besorgten den 70:70-Ausgleich (33.).

Richtig eng wurde es auch noch einmal in der Crunchtime beim 81:82 (37.).

Die entscheidenden Würfe verpasste Phoenix jedoch und verlor am Ende mit 89:99.

Das Fazit:

Nach einer starken ersten Hälfte verlor Phoenix Hagen im dritten Viertel die Kontrolle über die Partie. Würzburg erhöhte nun deutlich die Intensität. Bei Hagen machte sich gegen den Druck der Gastgeber das Fehlen eines echten Aufbauspielers stark bemerkbar. Der überragende Jake Odum führte sein Team auf der Gegenseite mit einem dominanten und kaltschnäuzigen Auftritt an – und lieferte sich gleichzeitig ein bemerkenswertes Duell mit Hagens Leader David Bell. Phoenix Hagen bekam defensiv nun keinen Zugriff mehr. Offensiv belastete eine schwache Freiwurfquote von 56 % das eigene Spiel. Als die Feuervögel im Schlussabschnitt noch einmal ins Spiel fanden, zogen ihnen die Würzburger mit schweren Dreiern endgültig den Zahn.

Die Trainerstimmen:

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „In der zweiten Hälfte fehlten uns leider Qualität und Intensität im Eins-gegen-eins. Wir haben nach der Pause zwar offensiv gut angefangen, aber defensiv war unsere Brust einfach nicht breit genug. Das war ein großes Manko. Würzburg ist so ins Spiel gekommen. Offensiv hatten wir hingegen keinen Rhythmus mehr. Wir haben zudem unterirdisch Freiwürfe geschossen, selbst unsere besten Werfer.

Aber unsere Fans sind einfach unglaublich. Vielen, vielen Dank dafür!“

 

Douglas Spradley (s.Oliver Würzburg): „Ich gratuliere meiner Mannschaft zur zweiten Hälfte, die ähnlich gut war wie die gegen Frankfurt vor einer Woche. Das Spiel habe ich nicht anders erwartet. Hagen hatte viel Feuer und die Fans im Rücken. Wir haben die erste Hälfte überlebt. In der zweiten Halbzeit haben wir unseren Rhythmus gefunden, gut gekämpft und intensiv verteidigt. Wir waren sehr stark beim Rebound, das war mitentscheidend.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – s.Oliver Würzburg 89:99 (47:34)

Phoenix Hagen: Bell (31/3, 12 Ass., 6 Reb.), Hass (21/5), Klassen (12), Plaisted (11), Godbold (5/1, 8 Reb.), Keßen (4), Hess (3/1), Grof (2), Zahner-Gothen, Dunbar.

s.Oliver Würzburg: Odum (34/3, 8 Reb., 3 Ass.), Ulmer (26/2), Lane (14/1), Loncar (11/1), Southerland (5/1, 11 Reb.), Stuckey (5/1), Ugrai (2), Mihailovic (1), Barton (1), Hoffmann.

Stationen: 12:3 (5.), 24:16 (10.), 34:25 (15.), 47:34 (20.), 56:50 (25.),

61:66 (30.), 77:77 (35.), 89:99 (40.).

Zuschauer: 3.062

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Europas führende Messe für sportliche Fahrzeuge: Über 500 Aussteller begeistern auf der Essen Motor Show die Fans

PS-Festival in der Metropole Ruhr mit zahlreichen Automobilherstellern

mbh20161026-001Bühne frei für die automobile Leidenschaft: Die Essen Motor Show versammelt vom 26. November bis zum 4. Dezember (25. November: Preview Day) über 500 Aussteller rund um sportliche Serienfahrzeuge, Tuning, Motorsport und Classic Cars in der Messe Essen. Die Euphorie der mehr als 300.000 erwarteten Besucher befeuern in diesem Jahr auch die Automobilhersteller auf dem PS-Festival: Abarth, BMW, Ford, Peugeot, Porsche Motorsport, Renault Sport Deutschland und Skoda präsentieren sich mit Neuheiten und Premieren. Ideeller Träger der Automobilmesse ist der ADAC, der in Essen sein Motorsportprogramm vorstellt.

Hochwertig veredelte Fahrzeuge erwarten die Fans der Essen Motor Show unter anderem bei Abt Sportsline, AC Schnitzer, Brabus, Lorinser, Startech und Techart Automobildesign. Hinzu kommen die Reifenhersteller Continental, Hankook und Toyo Tires. Als besonderes Highlight präsentiert die Initiative „Tune it! Safe!“ am ersten Messetag gemeinsam mit dem Verband der Automobil Tuner und weiteren Partnern ihr neues Kampagnenfahrzeug: traditionell ein Sportwagen in Polizeioptik. Auch angesagte junge Tuning-Schmieden wie JP Performance, Liberty Walk, Sidney Industries und Simon Motorsport gehören zum line-up der diesjährigen Show.

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Automobile Träume: 70 Jahre Ferrari und 40 Jahre VW Golf GTI

Das Rahmenprogramm der Messe hat es 2016 in sich: Anlässlich des bevorstehenden 70jährigen Firmenjubiläums von Ferrari zeigt die Messe Essen in Halle 3 eine Sondershow mit 15 Sportwagen, Formel-1-Fahrzeugen und Vorgängermodellen der Marke aus Maranello. Die Bandbreite reicht vom Alfa Romeo 8C 1750 aus dem Jahr 1931 bis zu aktuellen Ferrari-Serien-Modellen. Weitere klassische Fahrzeuge mit dem Cavallino rampante erwarten die Besucher unter dem Titel „Jubilee Preview: 70 Jahre Ferrari History + Motor Sport 1947 – 2017“ im Classic & Prestige Salon des Veranstalters S.I.H.A. in Halle 1. Jubiläum feiert in diesem Jahr auch VW mit dem Golf GTI – seit 40 Jahren begeistert die Ikone unter den Kompaktsportwagen ihre Fans. Aus diesem Anlass widmet die Essen Motor Show dem sportlichen Klassiker eine eigene Ausstellung.

Ein weiteres Highlight bilden die Designstudien in Halle 3 mit Concept Cars, Prototypen und Studien bekannter Automobil-Designer. Im Scheinwerferlicht steht unter anderem der Speedback GT von David Brown Automotive. Der elegante Sportwagen lässt die 1960er-Jahre wieder aufleben und erinnert an James Bonds berühmten Aston Martin DB5. Außerdem erwartet die Besucher mit dem Parcour von Italdesign ein Concept Car mit Kameras statt Außenspiegeln und einer Glashaube, die freie Sicht auf den Motor gewährt. Die Glashaube hat sich der Neuseeländer Gordon Tronson gespart: Sein Pickup der Marke Eigenbau hat vier Motoren auf der offenen Ladefläche, die 4.000 PS leisten – Besucher finden das kuriose Gefährt neben weiteren Crazy Cars in der Galeria der Messe Essen.

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Mitmachen und erleben: DMAX-Motorsportarena und tuningXperience

Die Essen Motor Show ist eine Show zum Mitmachen und Erleben. In der DMAX-Motorsportarena steht rund um die Uhr Liveaction auf dem Programm inklusive Driftfahrten für die Fans. Die werden auf der Essen Motor Show nicht nur bei den großen Herstellern und Tunern fündig: Längst hat sich die tuningXperience vom Geheimtipp zum Szene-Blockbuster entwickelt. Rund 200 anspruchsvoll getunte Fahrzeuge aus ganz Europa umfasst die Sondershow in den Hallen 1A und 12, so viele wie noch nie. Besonders beliebt bei den Tunern sind Breitbauten sowie Youngtimer und Klassiker – beispielsweise ein Porsche 964 mit Bodykit von Rauh Welt Begriff (RWB) und ein VW Käfer Cabriolet.

Und das ist längst nicht alles: Oldtimerfreunde und solche, die es werden wollen, erleben im Classic & Prestige Salon in Halle 1 die Faszination klassischer Fahrzeuge. In entspannter und stilvoller Atmosphäre stehen dort mehr als 250 auserlesene Automobile zum Verkauf. Das umfassende Angebot der über 25 renommierten internationalen Händler umfasst Oldtimer, Young Classics, Historik-Motorsport sowie Classic- und Prestigeautomobile – vom exklusiven Sportwagen bis zur gut erhaltenen Kompaktklasse. Nach diesem Abstecher in die Welt der klassischen Eleganz erwarten die Fans in den übrigen Hallen beispielsweise noch Car Media World, DTM, Hot Rods und Motorräder – Europas führende Messe für sportliche Fahrzeuge lässt keine Wünsche offen.

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PHOENIX KOMMT MIT KURZER ROTATION GEGEN GIESSEN NICHT DURCH

Hagen, DEUTSCHLAND - 15.10.2016 - BASKETBALL - BBL - Phoenix Hagen gegen Giessen 46ers Bild zeigt: Cameron Wells #22 (Giessen 46ers) und Trent Plaisted #44 (Phoenix Hagen)

Eine 76:95 (35:49)-Niederlage gegen die GIESSEN 46ers musste Phoenix Hagen am 5. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga verkraften. Mit einer sehr kurzen Rotation, aus der gleich vier Spieler foulbedingt vorzeitig ausschieden, waren die Feuervögel vor 2.412 Zuschauern in der Arena am Ischeland ohne Chance.

Das Personal:

Bei Phoenix Hagen feierte Neuzugang David Godbold sein Heim-Debüt und stand auch gleich in der Starting Five. Neben ihm begannen David Bell, Chris Hass, Adam Hess und Trent Plaisted. Auf Richard Williams (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Jeremy Dunbar (Entzündung im

Rückenbereich) musste Headcoach Ingo Freyer verzichten. Gießen startete mit Cameron Wells, Skyler Bowlin, Thomas Scrubb, Dwayne Evans und Maurice Pluskota.

Der Spielverlauf:

Die ersten Punkte der Partie sicherte sich Trent Plaisted, danach ging Gießen mit 6:2 in Führung (4.). Hagens Big Man war auch für die nächsten drei Treffer seines Teams verantwortlich: Zweimal traf er selbst nach Assist von Owen Klassen, einmal legte er für diesen auf. Klassen war es auch, der Phoenix per Dreier die Führung zum 12:11 zurückholte (7.).

Zum Viertelende hieß es 16:21.

Ein starker Jonas Grof brachte Phoenix auf 22:24 heran (14.). Gießen verteidigte jedoch konsequenter und hielt die Hagener Punkteausbeute damit gering. Per And One zum 28:38 holte Wells die erste zweistellige Führung für die 46ers (17.). Phoenix antwortete mit einem Dreier durch Godbold.

Ein Buzzerbeater-Dreier von Gießens Bowlin brachte in letzter Sekunde einen Halbzeitstand von 35:49.

Phoenix fand jetzt in der Offense nur noch bedingt Lösungen. Immerhin kamen die Feuervögel durch Dreier von Bell zum 38:52 (22.) und Godbold zum 41:55 (23.) zu Punkten. Doch Gießen setzte sich weiter ab, dazu musste Owen Klassen mit fünf Fouls schon früh vom Feld (26.). Vor allem dessen Vertreter unterm Korb Trent Plaisted punktete jetzt und wurde am Ende mit 20 Zählern Phoenix-Topscorer.

Nach Klassen war auch für die ausgefoulten Chris Hass (33.), Jonas Grof

(35.) und David Bell (40.) vorzeitig Schluss. Die Feuervögel bemühten sich wacker und reduzierten den Rückstand auf zwischenzeitlich 13 Punkte.

Am Resultat änderte das nichts mehr. Phoenix verlor mit 76:95.

Das Fazit:

Gleich vier Akteure von Phoenix Hagen konnten die Partie mit fünf Fouls nicht bis zum Ende bestreiten. Aus der kurzen Rotation mit acht Spielern mit zweistelligen Einsatzminuten schied damit die Hälfte vorzeitig aus.

Dazu fehlten zwei Spieler verletzt. Bei den GIESSEN 46ers dagegen spielten elf Profis mindestens zehn Minuten, die auch noch alle trafen. Ebenfalls

entscheidend: Unter den Körben hatte Phoenix das Nachsehen, verlor den Rebound deutlich mit 29 zu 49. Ihre eigentlichen Stärken – eben das Rebounden und den Distanzwurf – konnten die Feuervögel nicht ausspielen.

Die Trainerstimmen:

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Glückwunsch an Denis und sein Team. Wir wollten sehr aggressiv spielen, was uns auch gelungen ist. Aber wir haben das Rebound-Verhältnis klar verloren, obwohl genau das bisher unsere Stärke war als bestes Rebound-Team der Liga. Ich kann meinen Spielern jedoch keinen Vorwurf machen. Wenn ich ihnen in die Augen geguckt habe, war der Wille auf jeden Fall da, sie sind jedem Ball nachgejagt. Durch unsere Ausfälle hatten wir eine sehr kurze Rotation. Wenn der etatmäßige Aufbauspieler fehlt, ist es natürlich nicht einfach.

Kompliment an Marcel und Jonas, die haben ihre Einsatzzeit gut genutzt.“

Denis Wucherer (GIESSEN 46ers): „Wir sind sehr froh über unseren ersten Auswärtssieg. Wichtig war, dass wir aggressiv waren und den Weg zum Korb gefunden haben. Dadurch konnten wir viele Punkte innerhalb der Zone machen. Unsere Quoten bei den Dreiern und den Freiwürfen wären sonst nicht ausreichend gewesen. In der ersten Halbzeit haben wir elf Freiwürfe liegen lassen. Aber gegen das Hagener Tempo hilft unsere tiefe Rotation.

Wir haben jetzt mit Bayreuth und Ulm wichtige Aufgaben vor uns, da müssen wir noch eine Schippe drauflegen.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – GIESSEN 46ers 76:95 (35:49)

Phoenix Hagen: Plaisted (20), Grof (15/1), Bell (11/2, 6 Reb., 6 Ass.), Godbold (10/2), Klassen (7/1), Keßen (6, 5 Reb.), Hess (6/1), Jasinski (1), Hass, Zahner-Gothen.

GIESSEN 46ers: Wells (21/2, 6 Reb., 6 Ass.), Bowlin (14/3), Scrubb (12/1,

10 Reb.), Sears (12, 7 Reb.), Obst (12/1), Völler (8), Saibou (6), Pluskota (4), Manigat (3), Evans (2, 5 Reb.), Lischka (1, 6 Reb.).

Stationen: 6:9 (5.), 16:21 (10.), 24:31 (15.), 35:49 (20.), 41:59 (25.),

51:69 (30.), 62:79 (35.), 76:95 (40.).

Zuschauer: 2.412

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